BWM Architekten

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Archäologiemuseum Schloss Eggenberg
Archäologiemuseum Schloss Eggenberg
Archäologiemuseum Schloss Eggenberg
Archäologiemuseum Schloss Eggenberg
Archäologiemuseum Schloss Eggenberg
Archäologiemuseum Schloss Eggenberg
Archäologiemuseum Schloss Eggenberg

Zeitgemäß-elegantes Ausstellungsdesign mittels zurückhaltendem Einsatz von Materialien und Farbe.

Als Erweiterung des bestehenden Lapidariums im Grazer Schloss Eggenberg wurde die Neuaufstellung der Ur- und Frühgeschichtlichen Sammlung und des Antikenkabinetts von BWM Architekten und Partner im Herbst 2009 realisiert: Nun bilden Lapidarium und Neubau gemeinsam als zusammengehörende, durch eine transparente Glastür verbundene Raumsequenz ein neues, vollwertiges Archäologisches Museum mit den Höhepunkten der archäologischen Sammlung des Joanneum.

Johann Moser
Die unterirdische, zweischiffige Ausstellungshalle mit mittig durchlaufender Oberlicht-Laterne gliedert sich in drei Bereiche mit unterschiedlichen Bodenniveaus.
Johann Moser

Durchdachte Zonierung

„Die unterirdische, zweischiffige Ausstellungshalle mit mittig durchlaufender Oberlicht-Laterne gliedert sich in drei Bereiche mit unterschiedlichen Bodenniveaus“, führt BWM Architekt Johann Moser aus. Über eine leicht ansteigende Rampe – als Verweis auf die Architektur des Lapidariums – werden die Besucher entlang der Exponate in den hinteren Bereich der Schau navigiert, der eben zurückführt und als Teil des Ausstellungsrundgangs Neubau, Lapidarium und Planetengarten verbindet. Der Mittelteil der Halle – durch Betonwände als offen-separierte Einheiten strukturiert – präsentiert sich als vom Tageslicht durchflutete Raumfolge. Hier finden sich eine Recherche- und Ruhezone für die Besucher, ein eigens für Kinder entwickelter „Baucontainer“ sowie ein „Labortisch“ mit kleinem Wechselausstellungsbereich.

Helles & leichtes Raumgefüge

Bewusst zurückhaltend der Einsatz von Materialien und Farbe: Das Grau von Sichtbetonwänden und Estrich der als rohe Betonhülle konzipierten Halle mit einer Fläche von 651 m² bildet den ruhig-dezenten Hintergrund für die ca. 1.250 durchwegs kleinformatigen Exponate. Diese werden gleichsam im Raum schwebend in hochtransparenten, frei im Raum verteilten Nurglasvitrinen mit hinterleuchteten Glasböden präsentiert, die den Raum zusätzlich rhythmisch gliedern. Die Highlights der Sammlung – etwa der Strettweger Wagen – werden in raumhohen Vitrinensäulen hervorgehoben, deren Positionierung in den vier Hauptachsenpunkten des Neubaus auch die Wegführung markiert.

Architektur und Ausstellungsdisplay des Archäologischen Museums verbinden sich zu einer zeitgemäß-eleganten Einheit, einem konsequent durchdachten Raumgefüge, das Leichtigkeit und Helligkeit ausstrahlt.

Das Grau von Sichtbetonwänden und Estrich der als rohe Betonhülle konzipierten Halle mit einer Fläche von 651 m² bildet den ruhig-dezenten Hintergrund für die ca. 1.250 durchwegs kleinformatigen Exponate.
Johann Moser

Aufgabe
Realisierung eines Museumsneubaus als unterirdische Erweiterung des bestehenden Lapidariums sowie Neuaufstellung der archäologischen Sammlung des Joanneum

Status
Fertigstellung 09/2009

Standort
Graz, Österreich

Auftraggeber
Landesmuseum Joanneum GmbH

BWM Team
Christoph Panzer, Wolfgang Leitgeb

Bildnachweis
Paul Ott
Rupert Steiner

Projektbeteiligte

ÖBA
Thomas Baumegger

HKLS
TecMan Haustechnik GmbH

Statik
Petschnigg, Zeichenbüro

Bauphysik
Dr. Pfeiler GmbH

Lichtplanung
Vedder Lichtplanung

Grafik
Lichtwitz

Zubau
Purpur Architektur

Kutatoren
wissenschaftliches Team des Joanneums